Eingewöhnung
Ein gelungener Start in den Kindergarten ist der erste Schritt zu einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Kind, Familie und pädagogischen Fachkräften – und damit das Fundament für eine erfolgreiche Bildungsbiografie. Im Fröbel Kindergarten Wunderkind gestalten wir diesen wichtigen Übergang besonders achtsam und individuell – mit dem Münchener Eingewöhnungsmodell.
Was bedeutet „Eingewöhnung“ bei uns?
Der Übergang von der familiären Betreuung in die Kindertagesstätte ist für jedes Kind ein bedeutender Schritt. Im Mittelpunkt stehen dabei Sicherheit, Vertrauen und Bindung. Unsere Eingewöhnung ist kein starrer Ablauf, sondern ein feinfühliger, individueller Prozess – stets angepasst an das Tempo und die Bedürfnisse des Kindes und seiner Familie.
Mit dem Münchener Eingewöhnungsmodell steht die Beziehungsarbeit im Fokus.
Im Unterschied zu anderen Modellen setzt dieses Modell besonders stark auf die Beziehung zwischen Kind, Familie und Bezugspädagog:in – bei uns „Familienbegleitung“ genannt. Es geht nicht nur darum, ein Kind an einen neuen Ort zu gewöhnen – sondern darum, eine tragfähige Bindung zur pädagogischen Fachkraft aufzubauen.
Kernpunkte unseres Eingewöhnungskonzepts:
Individuelle Gestaltung: Jedes Kind bringt andere Erfahrungen und Bedürfnisse mit. Daher planen wir gemeinsam mit den Eltern eine individuell auf das Kind abgestimmte Eingewöhnung.
Familienbegleitung als sichere Basis: Zu Beginn übernimmt eine feste Fachkraft die Rolle der Bezugsperson. Sie begleitet das Kind besonders intensiv – mit Geduld, Feingefühl und einem offenen Ohr.
Eltern als sichere Brücke: Eltern sind während der ersten Tage aktiv mit dabei. Ihre Anwesenheit gibt dem Kind Sicherheit, bis es bereit ist, erste Schritte alleine zu gehen. Gleichzeitig haben auch die Eltern Zeit, die Einrichtung, das Team und die Abläufe kennenzulernen und eine vertrauensvolle Basis aufzubauen.
Schrittweise Ablösung: Erst wenn das Kind eine tragfähige Beziehung zur Familienbegleitung aufgebaut hat, beginnt die behutsame Ablösung von den Eltern.
Transparenz und Austausch: Der kontinuierliche Dialog mit den Eltern ist uns wichtig. In regelmäßigen Gesprächen stimmen wir uns eng ab und gestalten die Eingewöhnung gemeinsam.
Warum ist uns die Eingewöhnung so wichtig?
Wir glauben: Ein sicher gebundenes Kind ist ein neugieriges, lernfreudiges und soziales Kind. Nur wer sich wohlfühlt, kann entdecken, forschen, spielen und wachsen. Unsere Eingewöhnung legt dafür den Grundstein – mit Respekt, Geduld und echtem Interesse am Kind.
Die Eingewöhnung endet nicht mit dem Abschied der Eltern, sondern mit der vollständigen emotionalen Ankunft des Kindes in unserer Gemeinschaft. Und auch danach bleiben wir in engem Austausch mit den Familien – denn Bildung und Erziehung gelingen am besten im Miteinander.